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Pyrolumineszenz

Das letzte Phänomen, das unter Lumineszenz fällt, ist Pyrolumineszenz. Es handelt sich um die Strahlung der Moleküle oder Atome, die durch die Einwirkung hoher Temperatur elektronisch angeregt wurden (z.B. in einer Flamme).

Zu den klassischen Beispielen gehören die thermische Anregung der Alkalimetallsalze und Erdalkalimetallsalze in der Flamme eines Bunsenbrenners. Die Temperatur des Bunsenbrenners reicht aus, um die Natrium-, Kalium, Lithium-, Kupfer- oder Kalziumatome anzuregen.

Damit die Flamme effektiv gefärbt wird, müssen prinzipiell drei Grundvoraussetzungen erfüllt werden :

  • die Verbindungen müssen bei der Flammentemperatur genügend flüchtig sein
  • die Flamme muss nichtleuchtend sein und es darf nicht zur Bildung von kleinen Kohlenstoffpartikeln kommen, die als kleine strahlende schwarze Körper funktionieren (leuchtende Flamme)
  • die Temperatur der Flamme muss hoch genug sein

Ein sehr effektvoller Versuch ist die Verbrennung borhaltiger Verbindungen, die eine prachtvolle grüne Flamme hat.

Pyrolumineszenz des Trimethylborat-Methanol Gemisches